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Die Vorteile des venezianischen Ämtersystems

| 22. Dezember 2017 | Keine Kommentare
Kategorie: Essay, Fazit 139

Foto: PrivatEin Essay von Marco Gallina. Er wirft einen Blick auf die Verfassung wie Verfasstheit der venezianischen Republik. Und kann auch den einen oder anderen Vorteil in diesem Staatssystem entdecken..

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Marco Gallina, geboren 1986, studierte in Bonn und Verona italienische Literatur, Politikwissenschaft und Geschichte mit Schwerpunkt auf Diplomatiegeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit (Reichsgeschichte, Italien). Seine Masterarbeit beschäftigte sich mit Machiavelli als Botschafter. Derzeit ist er Doktorand und daneben als Autor und freier Publizist tätig.

***

Mich interessieren politische Systeme und Verfassungen. Bereits in der Grundschule hat mich die römische Republik mit ihren Konzepten interessiert. Dazu gehörte die strikte Regel, nur ein Amt für ein Jahr zu bekleiden – und das kollegial, heißt, jedes Amt war doppelt besetzt, der Kontrolle wegen. Im Gymnasium lernte ich dann weitere historische Verfassungsformen kennen. Die athenische Demokratie mit ihren Mehrheitsentscheidungen und dem automatischen Wechsel des Ratsvorsitzenden. Später dann die Verfassungskonzepte der Französischen Revolution, die Märzverfassung von 1848, die Weimarer Verfassung und das Grundgesetz. Noch bis zum Ende der Schulzeit wurde uns immer wieder eingetrichtert, wie fortgeschritten unsere heutigen Verfassungen seien, im Gegensatz zu früher; die athenische Demokratie besaß keine Rechtsstaatlichkeit, [1] die römische Republik war nicht demokratisch, auf dem frühneuzeitlichen Reichstag bestimmten vor allem die Fürsten.

Auch die venezianische Republik, mit deren unüberschaubaren Auswüchsen ich mich bereits ab dem zarten Alter von 16 Jahren beschäftigte, war keine »Demokratie«, wenn man von Volksversammlungen und freien Wahlen ausgeht. In Venedig bestimmten die »Nobili«. Dies darf man nicht mit »Adel« übersetzen, wie oft fälschlicherweise getan. Die Nobiluomini hatten keinerlei Privilegien oder Rechte die sie von der übrigen venezianischen Bürgern unterschieden. Die einzige Besonderheit: Nachkommen von Nobili durften im Maggior Consiglio, dem Großen Rat Venedigs, sitzen – und damit zusammenhängend auf alle politischen Entscheidungen des Landes Einfluss nehmen. Die Nobili hatten sich als Gesellschaftsgruppe im Spätmittelalter gebildet. Noch zu Zeiten des Dogen Enrico Dandolo, der mit dem 4. Kreuzzug und der Eroberung Konstantinopels Berühmtheit erlangte, konnte jede wohlhabende Familie Einfluss in der Politik nehmen. Venedig besaß einen »Arrengo«, eine Volksversammlung, bei der jedoch aus naheliegenden Gründen die reichsten und einflussreichsten Personen – eben die Kaufleute – das Sagen hatten; einerseits, weil nur Leute wählbar erschienen, die über das nötige Geldpolster verfügten (Ämter waren in Venedig Ehrenämter, bei deren Ausfüllung man nicht arbeiten konnte) und zudem eine breite Anhängerschaft besaßen. Anhängerschaft bedeutete: man brachte Leute in Lohn und Brot, unterhielt Freundschaften oder hatte über mehrere Ecken Klientelverhältnisse aufgebaut.

Kurz: in der Theorie hätte der einfache Gondoliere Giacomo ein politisches Amt bekleiden können, es ergab aber eben im Mittelalter keinen Sinn, da man eher dessen Chef – den reichen Messer Ziani – wählte, der zudem noch einen Haufen Salinenarbeiter auf seiner Seite, Freunde im Orienthandel und natürlich das nötige Bargeld hatte, um im Falle einer Amtswahl einige Monate ohne Gehalt über die Runden zu kommen. Bald bildete sich für diese Reichen und Mächtigen ein eigenes Gremium: der eben erwähnte Maggior Consiglio. Dieser sollte den Dogen kontrollieren, war also im Sinne der checks & balances das oligarchische Ventil, um die monarchische Macht zu regulieren. Da im Laufe der Zeit klar war, dass auch nur aus diesem inneren Zirkel des Maggior Consiglio jemand die Chance hatte, zum Dogen gewählt zu werden, wählte nicht mehr die Volksversammlung, sondern der Große Rat das Oberhaupt der Republik.

Weil aber Reichtum und Ehre vergänglich sind, gab es in den Jahrhunderten des comune venetiarum eine ständige Fluktuation alter Familien, die ihren Einfluss verloren, und vieler neuer, die auf deren Plätze drängten. 1297 setzte man dem ein Ende, indem man die Familien fixierte, die Teil des Maggior Consiglio waren oder nicht. 1506 zeichnete man diese Familien in einem »Goldenen Buch« (Libro d’oro) auf. Der Arrengo hatte damit keine Daseinsberechtigung mehr und verschwand aus der venezianischen Geschichte. Im Übrigen konnte man auch nach der Schließung des Großen Rates Nobiluomo werden. Das setzte aber üppige Spenden oder Kredite an die Republik voraus, sowie ein so hohes Jahreseinkommen, dass es für viele nicht erreichbar war. Manchmal vergab die Republik dieses Recht auch an ausländische Würdenträger oder für überragende Leistungen. Oder die elegantere Form: man heiratete in eine Familie des Goldenen Buches ein, sodass zumindest die eigenen Nachkommen anschließend ebenfalls im Rat saßen. Obwohl natürlich auch die venezianische Oberschicht versuchte, sich nach unten abzusetzen und »von Stand« zu heiraten, gab es immer wieder Fälle von verarmten venezianischen Familien, die nur noch vom Klang ihres Namens zehrten, und eine gute Partie suchten, welche den eigenen Lebensstil weiterfinanzieren konnte.

Die Erklärung, was der Große Rat ist, erscheint deswegen wichtig, weil es jenes Organ der Egalität war, das die venezianischen Nobili in letzter Hinsicht »gleich« machte. Da der Maggior Consiglio trotz Schließung anwuchs – jeder Sohn eines Nobile hatte ab 20 Jahren automatisch einen Sitz im Maggior Consiglio! – verfügte Venedig in seiner Glanzzeit über einen Großen Rat mit 2.700 Mitgliedern. Vom Maggior Consiglio aus wurden daher alle Gremien Venedigs gewählt; der Doge; die Dogenberater; die Prokuratoren; die Senatoren; die Mitglieder des Rates der Zehn. Der Maggior Consiglio legte ihre Kompetenzen fest, galt als letztes Kontrollorgan und entschied über Krieg und Frieden. Die Kunst lag darin, die Republik so gut wie möglich mit flexiblen Organen auszustatten, um sie effizient zu führen; anderseits Sorge zu tragen, dass kein Gremium zu mächtig wurde und die Kompetenzen eines anderen unterwanderte.

Die Venezianer waren in diesem Sinne klassische Oligarchen, weil sie die demokratischen Elemente abgeschafft hatten; aber wenn jemand lernen will, was eine echte, funktionierende Republik im besten Sinne ist, der muss nach Venedig sehen. Im Gegensatz zu Rom hat Venedig mit seinem radikalen Republikanismus Jahrhunderte überdauert, während Rom die Gewaltherrschaften Cäsars und Sullas, und zuletzt die Transformation zum Prinzipat unter Augustus erlebte. Der republikanische Gedanke war so mächtig, dass die Republik Dogen entmachtete, die ihre Kompetenzen missbrauchten, oder im Falle Marino Faliers sogar öffentlich hinrichtete.

Der Doge war das Oberhaupt und der Repräsentant der Republik, das Bild Venedigs nach außen – aber er war auch zugleich der erste Sklave der Republik, wie Petrarca notierte. [2]
Starke Dogen waren in der Tat fähig eine eigene Politik durchzuführen. Dies war der Fall bei Francesco Foscari und Francesco Mocenigo. Aufgrund des hohen Alters bei der Wahl war dies aber gar nicht möglich; dass der greise Enrico Dandolo mal Weltgeschichte schreiben sollte, obwohl als Übergangsdoge geplant, konnte keiner voraussehen. Hier zeigt sich im Übrigen auch eine große Parallele zum Papsttum, wo oftmals erfahrene und verdiente Männer ihres Fachs die Spitze besetzen, aber auch die Regierungszeit eine wichtige Rolle spielt – wobei der Doge von Venedig nicht ansatzweise dessen umfangreichen Machtbefugnisse besaß. Über »Verspechen«, die er bei seiner Wahl abgab (promessioni), musste der Doge Zugeständnisse an den Großen Rat abgeben. Mit jeder Wahl musste der Nachfolger die Versprechen seines Vorgängers wiederholen – und im besten Falle noch neue machen.

Neben dem Versprechen des Dogen, unparteiisch Recht zu sprechen, alle Gesetze zu beachten, sich nicht in die Wahl von Bischöfen und des Patriarchen einzumischen, und ohne Zustimmung der Dogenberater keine Gesandten an Papst, Kaiser oder Könige zu senden – Briefe eingeschlossen –und überhaupt nur Entscheidungen nach Absprache mit eben diese Dogenberatern zu treffen, durfte er weiterhin nicht: seine Wahl ablehnen oder niederlegen; Besitz außerhalb des Doganats (der heutigen Provinz Venedig) erwerben; jemanden Geschenke ohne Absprache zukommen lassen (seinen Verwandten wurde prinzipiell untersagt, Bürgern Geschenke zu geben); seine Söhne in irgendein Amt aufrücken zu lassen, ob mit oder ohne Zutun; keine Gespräche mit Amtsträgern oder venezianischen Gesandten führen, wenn nicht wenigstens vier von sechs Dogenberatern anwesend waren; nicht mehr Macht anzustreben, als ihm zustand; nicht mehr als 100 Silbermünzen nach seiner Wahl beim Volk zu verstreuen (um sich nicht übermäßig beliebt zu machen); irgendeine Art von Geschenk annehmen (die Strafe darauf betrug das fünfundzwanzigfache des Geschenkwerts); Privatbriefe hinter dem Rücken anderer schreiben; das Doganat ohne Genehmigung verlassen; sein Wappen außerhalb des Palazzo Ducale zeigen; Briefe öffnen, wenn man sie nicht vorher öffentlich verlesen hatte; keine Baumaßnahmen in San Marco ohne Zustimmung vornehmen.

Und das ist nur eine kleine Sammlung bis zum 16. Jahrhundert. Bereits 1231 umfassten die Wahlkapitulationen 50 Paragraphen. Die Pflichten habe ich nicht einmal angerissen; dazu gehörten Verspechen, wie: sich davon zu überzeugen, dass jeder Gefangene der Republik rechtmäßig abgeurteilt worden war; monatlich alle Amtsräume aufzusuchen, um sich zu vergewissern, dass die Amtsverwaltung funktionierte; und – einer meiner Favoriten – schwören, dass sich keiner der Amtsträger nach deren Wahl oder Ausscheiden aus dem Amt bei ihm bedankte. Ab 1595 las man dem Dogen sogar alle zwei Monate nochmals seine Wahlkapitulationen vor, um diesem in Erinnerung zu rufen, dass er nur Angestellter der Nobili war, nicht deren Chef.

Jetzt denke außerdem keiner, dass dies nur symbolischer Natur war, und im lockeren Italien nichts so gemeint wird, wie es gesagt wurde. In Venedig fürchtete man die Staatsinquisition; die war jedoch – entgegen dem Mythos! – nicht gegen das Volk, sondern gegen die Regierungsträger gerichtet. Dem Dogen Leonardo Loredan wies man nach dessen Tod nach, sich während des Amtes bereichert zu haben, und forderte von den Erben 2.700 Dukaten – etwa umgerechnet 14 Jahresgehälter eines normalen venezianischen Arbeiters. Und das, obwohl Loredan dem Staat während seiner Amtszeit 90.000 Dukaten gespendet hatte! Da ein Doge immer damit rechnen musste, dass seine Familie für seine Fehler belangt wurde, hatte die Republik ein mächtiges Instrument der latenten Bedrohung in der Hand, weswegen sich die überwältigende Mehrzahl der venezianischen Staatsoberhäupter den Gesetzen beugte.

Es dürfte bereits das Amt der Dogenberater aufgefallen sein, die häufig als Kontrollorgan des Dogen Erwähnung fanden. Diese Graue Eminenzen hatten damit in der Tat große Machtbefugnisse. Aber im Gegensatz zum Dogen, der auf Lebenszeit gewählt war, gestaltete sich ihre Amtszeit kurz: nämlich nur auf ein Jahr. Danach waren sie nur normale Ratsmitglieder, und durften sich zudem für ein weiteres Jahr lang nicht mehr auf diesen Posten bewerben. Dass sich die sechs Savi zudem gegenseitig skeptisch beäugten und kontrollierten, dürfte auf der Hand liegen.

Berühmtheit hat auch der Rat der Zehn erlangt. Eigentlich hatte er als einfaches Kontrollgremium begonnen, da er wegen Verschwörung und Hochverrats ermitteln sollte. Zu spät erkannten die Venezianer, dass eine Behörde, die festlegen konnte, wer ein Hochverräter war oder nicht, eine recht unamüsante Einflussnahme auf den Staat ausübte. Die Zehn rissen bald immer mehr Kompetenzen an sich, rangen sogar dem Senat seine außenpolitische Kompetenz für kurze Zeit ab. Man bemerkt oftmals nicht die Macht eines Justizministeriums, bis der falsche Mann das Amt bekleidet.

Der Unterschied zu Deutschland: einem Heiko Maas saßen wenigstens neun andere Politiker entgegen, die ihn überstimmen konnten. Der Rat der Zehn hatte die Aufgabe, die Venezianer vor politischen Gewalttätern und deren Plänen zu schützen; statt gegen die Bürger vorzugehen, ging er gegen andere Politiker vor. Die Mitglieder des Rates wurden nur auf ein Jahr gewählt, um Machtmissbrauch zu verhindern. Eine Familie durfte nur ein Mitglied stellen. Während ihrer Amtszeit galten die Mitglieder als »aus dem Leben entfernt«, heißt: Zurückgezogenheit, Verschwiegenheit und Meidung der öffentliche Sphäre gehörte bei den Zehn zum Grundsatz. Die Macht des Rates der Zehn nahm solche Überhand, dass man ihm mit der venezianischen Staatsinquisition wiederum ein neues Gremium entgegenstellte, um seine Macht einzuschränken. Ihm gehörten drei der zehn Mitglieder an. Auch hier blieb die venezianische Regel: Kollegialität und kurze Regierungsdauer (1 Jahr). Beschlüsse konnten nur einstimmig gefällt werden. Wiederwahl war nicht möglich.

Die Venezianer verfügten noch über eine ganze Reihe weiterer Räte und Ämter; die Avogardori, die Prokuratoren, den Senat, das Collegio und den Rat der Vierzig (Quarantia) habe ich hier nicht ausgeführt, weil das Konzept dasselbe bleibt:

– Repräsentative Ämter haben eine lange Amtsdauer, wenige Kompetenzen und werden einfach besetzt
– Politisch wichtige Ämter sind mehrfach besetzt, bedürfen der Einstimmigkeit und werden auf nicht mehr als ein Jahr vergeben
– Wiederwahl ist nicht möglich
– Verstoß gegen Recht und Gesetz wird inquisitorisch bestraft, inklusive Sippenhaft

Den Venezianern bedeutete die Republik mehr als die Demokratie; es muss jedoch einschränkend hinzugefügt werden, dass eben unter den Nobili eine Demokratie herrschte. Der Große Rat war »das Volk«, die Räte seine Vertretungen, die Ämter die Exekutive und Judikative. Die wichtigsten Gesetze mussten durch den Großen Rat gehen. Und wenn irgendjemand dachte, er wäre »etwas besseres« oder sich Machtmissbrauch anmaßte, stand sofort die gesamte Nobilität bereit, um ihn abzusägen.

Für die Venezianer wäre es unvorstellbar, dass Regierungschefs zwei Wahlperioden herrschen, gar acht, zehn oder zwölf Jahre im Amt blieben, zugleich mit solcher Machtfülle; für sie wäre unvorstellbar, dass ein Justizminister sich in die Angelegenheiten anderer einmischte, das Gesetz für sich statt für die Republik auslegte und er keinen Kontrollmechanismus an der Seite hätte; dass Präsidenten und Ministerpräsidenten einfach die Ämter tauschten, damit der andere später wiedergewählt werden könnte; dass Ministerpräsidenten auf Druck von Präsidenten zurückträten, um absolute Präsidialdiktaturen einzuführen; und wie eine Kanzlerin jedwedes Recht und Gesetz der Republik bricht, ohne von der Staatsinquisition belangt zu werden. Dass Familienmitglieder sich bei der Macht an oberster Spitze abwechseln (früher in der Form von Vätern, Söhnen, Onkeln und Neffen; heute eher bei Ehemännern und ihren Gattinen), war bereits in Venedig verpönt.

Das venezianische System ist vordergründig eines, das Machtmissbrauch verhindert. Es baut darauf auf, dass niemand, auch nicht der mächtigste Mann, Recht und Gesetz brechen kann, welches der Maggior Consiglio (der eigentliche Souverän) bestimmt. In Venedig sind Gremien nur Erfüllungsgehilfen, weil der Große Rat aufgrund seiner Behäbigkeit das Land nicht effizient leiten kann. Ihn aber zu übergehen, bedeutet die Republik zu übergehen. Und kaum geht eine Amtszeit vorbei, so rücken die meisten Mitglieder wieder zurück in ihre Reihen; einer von 1.000, irgendwo in der letzten Bank, obwohl noch vor Wochen der Schrecken der Republik, da er bei der Staatsinquisition vorsaß. Die Kollegen merken sich jeden Fehler, jede Beleidigung, jede Anmaßung (oder war es Anmaasung?). Einige fanden sich kurze Zeit später auf der Anklagebank.

Wahrlich, man könnte einem Venezianer nicht die Demokratie erklären, weil es für ihn eine Pöbelherrschaft bliebe; andererseits, vermutlich würden auch viele Politiker unserer Zeit nicht verstehen, was Republik bedeutete, wenn es ein Venezianer von damals zu erklären versuchte.

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Anmerkungen

[1] Im Leistungskurs bemühte mein Geschichtslehrer immer folgendes Beispiel: wenn die Mehrheit der Athener Bürger aus Schwarzhaarigen bestände, und man mit Mehrheit beschlösse, alle Blonden umzubringen – so sei das vielleicht nicht nach unseren Vorstellungen rechtsstaatlich, aber durchaus demokratisch.

[2] Selbst Friedrich II. sah sich nur als ersten Diener Preußens an.

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Der vorliegende Text ist auf der Webseite des Autors, dem »Löwenblog«, erschienen. Wir danken für die freundliche Genehmigung, ihn abdrucken zu dürfen. Das Löwenblog finden Sie unter marcogallina.de

Essay, Fazit 139 (Jänner 2018), Foto: Privat

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