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St. Petersburg – Das Tor nach Russland öffnet sich!

| 30. November 2010 | Keine Kommentare
Kategorie: Allgemein

Minus 18 Grad und ein Verkehrschaos, wie man es in Westeuropa nicht kennt. Für die knapp 17 Kilometer vom Flughafen in die City der Fünfmillionen-Metropole benötigt der Bus beinahe 2,5 Stunden.
Doch die Steirischen Exporteure sind ob der vom ICS eingefädelten Kontakte durchwegs zufrieden: „Die Russen mögen uns und unsere Geschäftspraxis, weil wir uns ziemlich ähnlich sind,“ „… wir Österreicher haben hier besondere Chancen, weil uns die Russen in Bezug auf unsere Qualität mit den Deutschen und den Schweizern gleichsetzen,“ oder „… das ICS hat super gearbeitet und tolle Kontakte für uns eingefädelt,“ sind nur einige der Aussagen, die diese Stimmung wiedergeben.In der nach einigen Schluck Wodka gelösten Atmosphäre an der Hotelbar ist auch nichts mehr zu spüren von der angespannten Stimmung des Vortages, an dem der Großteil der Gruppe 11 Stunden am Grazer Flughafen festsaß. Die „alten Hasen“ unter den Exporteuren erzählen abenteuerlich anmutende Geschichten von ihren ersten Schritten in die große weite Welt und ganz egal ob Austria Haustechnik, Knill-Gruppe, AVL, M & R oder BDI. Da sind Profis am Werk, die wissen, wie man sich in einem globalen Umfeld behauptet.
Aber es sind nicht nur die Sachgüterhersteller, die in St. Petersburg punkten. Mit der landesweit bekannten Schnapsbrennerin Waltraud Jöbstl sucht eine bäuerliche Direktvermarkterin ausgerechnet in Land des Wodkas die Chance, ihren Exportanteil von derzeit 20 Prozent weiter in die Höhe zu schrauben.
Und auch Stefan Sticher ist mit seinem Team von der bit-Gruppe vor Ort, um seine Dienstleitung rund um Qualifikation, Bildung und E-Learning noch stärker international zu vermarkten.
Selbst wenn Gespräche noch keine Abschlüsse bedeuten. Landesrat Christian Buchmann hat die Unternehmer auf einem Markt eingeführt, der enorme Wachstumschancen verspricht und auf dem sich die Betriebe äußerst willkommen fühlen. Die Reise der Wirtschaftsdelegation ist jedenfalls der richtige Weg um die beinahe 40% der Wertschöpfung, die in diesem Bereich erwirtschaftet wird, nachhaltig abzusichern und sich gleichzeitig von der wachstumsschwachen Eurozone zu emanzipieren.

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