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Übersetzerin der Welt

| 26. März 2020 | Keine Kommentare
Kategorie: Fazit 161, Fazitgespräch

Foto: Marija Kanizaj

Die Grazer Autorin Valerie Fritsch im computergestützten Gespräch über ihren Beruf und ihre Bücher in Zeiten der Pandemie. Ein Gespräch über Weltdurchlässigkeit, Preise, genetisches Gedächtnis, vererbte Traumata und Sprachlosigkeit sowie Kirschblüten und Mäuse. Und was Sprache und Sichtbarkeit miteinander zu tun haben.

Das Gespräch führten Volker Schögler und Sigrun Karre.
Fotos von Marija Kanizaj.

::: Hier im Printlayout online lesen

Die Schriftstellerin führt zur Zeit mit ihrem neuen Roman »Herzklappen von Johnson & Johnson« die Bestsellerlisten an. Vor fünf Jahren hatte Valerie Fritsch ihren Durchbruch mit der Dystopie »Winters Garten«, in der die Bevölkerung in Endzeitstimmung versetzt wird.

In Zeiten der Coronakrise erscheint dies rückblickend wie eine Prophezeiung und auch dieses Interview und die Fotoaufnahmen mussten unter erschwerten Bedingungen via »Skype«, ein Computerprogramm mit Bildtelefonie, stattfinden. Es scheint, Bücherlesen sorgt mehr denn je für Trost und Rat.

***

Fünf Jahre ist es her, dass Sie »Winters Garten« geschrieben haben. Jetzt hat ein Virus die Welt aus den Angeln gehoben und sorgt zumindest bei einem Teil der Bevölkerung für Endzeitstimmung. Aus jetziger Sicht haben Sie da so etwas wie eine atmosphärische Prophezeiung geschrieben?
Es ist eine Art von stiller Apokalypse, die sich aber sicher dadurch unterscheidet, dass es ja eine unsichtbare Art von Katastrophe ist. Dass man sich nicht in eine Gefahr hinaus begibt, sondern eher einer Biedermeierverordnung folgt, sich als Held quasi in der Unterlassung übt und zu Hause bleibt.

»Quarantäne« ist eine Situation, die ja viele Schriftsteller vom Schreibprozess kennen. Ist das auch bei Ihnen so, kann man als Schriftsteller leichter damit umgehen, sich zumindest temporär aus dem sozialen Leben zurückzuziehen?
Ich glaube schon, dass man wahrscheinlich tatsächlich berufsbedingt geübter in einer Situation der Enthaltsamkeit ist. Die Buchstaben fühlen sich am allerwohlsten in der Einsamkeit.

Zugleich reisen sie sehr viel und bezeichnen sich ja auch selbst als Reisende. Wie eingeschränkt fühlen Sie sich da in ihrer Freiheitsliebe und damit in Ihrem Arbeiten?
Das ist ein wilder Gedanke, dass einem die ganze Welt nicht mehr zur Verfügung steht. Die Reisesehnsüchte müssen natürlich nachgereiht werden, nachdem es jetzt um pragmatische Schritte, eine Beobachtung der Zukunft, eine gewisse Gelassenheit für die nächsten praktischen Stunden, Tage, Monate geht. Es ist etwas, das sehr sehr spät kommt, dann aber ziemlich einschlägt im Kopf, wenn man die Welt so gerne hat.

Wie reisen Sie – allein oder in Begleitung?
Ich reise hin und wieder allein, zumeist aber mit meinem Partner. In den letzten Jahren habe ich mir angewöhnt, stets mit alten Polaroid-Kameras auf Reisen zu sein, die Welt immer ein bisschen mitzunehmen, aber gleichermaßen auch dortzulassen, weil in vielen Regionen, in die ich reise, Fotografie ein so wenig ausgebildetes Medium ist, dass sich die Leute sehr freuen, wenn ein Polaroid, das sie behalten können, herauskommt. Es ist manchmal das allererste Foto, das Leute von sich selbst besitzen, wenn man es dann wirklich dort zurücklässt.

Foto: Marija Kanizaj

Wo kann man Ihre Fotos anschauen?
Es gibt immer wieder Ausstellungen, im Herbst wird es auch eine über die Reise geben, die im neuen Buch »Herzklappen von Johnson & Johnson« stattfindet, ansonsten poste ich gerne auf Instagram.

Leipziger Buchmesse abgesagt, Lesungen gecancelt, Buchhandlungen geschlossen … das ist natürlich hart, nachdem man vier Jahre lang an einem Buch gearbeitet und dem Erscheinungstermin entgegengefiebert hat. Was bedeutet das für Sie nun?
Der jetzige Erkenntnisstand: Eine Buchneuerscheinung in einer Pandemie ist nicht der ideale Zeitpunkt. Das ganze System ändert sich, nachdem das Buch eingekerkert in geschlossenen Buchhandlungen liegt, Lesungen und Lesetouren quer durch die Welt natürlich ausfallen und somit die Schnittstelle zum Publikum fehlt. Das ist schon ein wilder Einschnitt.

Die Thematik Ihres Buches, die Weitergabe von Traumata über Generationen, ist durchaus schon oft literarisch bearbeitet worden. Mittlerweile werden sich aber offenbar immer mehr Menschen bewusst, dass die Menschheitsgeschichte auch eine Geschichte der vererbten Traumata ist, was auch die Wissenschaft beschäftigt. Haben sie da besondere Sensoren für solche Vorgänge? Wie war ihr Zugang?
Ich habe mich tatsächlich ein bisschen wie ein Seismograph gefühlt und festgestellt, dass vererbte Sprachlosigkeit, aber auch eine Vererbung von Abwesenheiten, Unverfügbarkeiten und Glücken ein großes Thema im Leben der meisten Menschen ist. Das muss auch gar nicht nur auf diese Kollektivdramen des Zweiten Weltkriegs zurückgehen, gilt allgemein, denn Traumen und Probleme bilden sich ja auch privat in unkollektiver Natur immer wieder, was das Familiensystem extrem belastet. Oft trägt man ein Erbe unfreiwillig mit sich, eine unheimliche Bürde, die man gerne loswerden möchte, aufarbeiten oder zumindest benennen möchte, damit es einem leichter wird.

Die Figuren im Roman erscheinen erstarrt und gefangen in der Schuldfalle. Ist es nicht sinnvoll, von diesem Konzept der Schuld abzulassen, um diese Kreisläufe der Menschen zu öffnen?
Ich denke, man muss eine Akzeptanz dafür haben, dass die Welt nicht schwarz und weiß ist, sondern aus sehr vielen komplizierten Grautönen besteht und dass es eine Art von Gleichzeitigkeit von Opfer- und Täterschaft nebeneinander geben kann – wie unerträglich man das auch finden möchte, dass böse Menschen gute Dinge machen und umgekehrt.

In Ihren Büchern geht es generell um die großen Menschheitsthemen, so auch die Liebe, was sowohl von der Thematik als auch sprachlich mutig erscheint, weil gerade Autoren Ihrer Generation das Gefühlvolle aus Angst vor Kitsch und Pathos ganz gern umschiffen. Sie offenbar nicht?
Ich kann halt nichts anderes, was Besseres hab‘ ich nicht gelernt. [lacht] Ich halte es für mich persönlich für sinnlos, mich mit Nebensächlichkeiten, die mich vielleicht nicht interessieren, zu beschäftigen. Ich könnte keinen Berlin-WG-Roman schreiben, wo viel Wodka getrunken wird und die Leute nicht wissen, wie verloren sie wirklich sind – da wäre ich einfach der falsche Autor dafür.

Sie sind gerade einmal dreißig, für eine Schriftstellerin ist das ein beinahe zartes Alter, spannender Weise merkt man das Ihrer Sprache nicht an. Ist Ihre sehr poetische, melodiöse und weit von der Alltagssprache entfernte Sprache Ausdruck einer bewussten Haltung wider den Trend oder ist sie vielleicht notwendig für den Stoff?
Ich denke, Sprache entwickelt sich immer weiter, mit allen Gedanken und Erfahrungen, die man macht, und gerade das Thema im neuen Buch hat eine große, sorgfältige, kompakte Präzision erfordert. Und es ist die einzige Sprache, die ich habe. Jeder Autor codiert die Welt auf seine Art und Weise, jeder findet andere Wörter, die er am passendsten für die Welt hält.

Ihre Bücher sind eher schmale Romane bisher, zugleich aber sprachlich sehr konzentriert. Dem Klischee nach werden die wirklich umfangreichen Romane von Männern geschrieben. Ihre Kollegen Clemens Setz oder Philipp Weiss bestätigen dieses »Vorurteil«. Wieso gilt Quantität in der Literatur immer noch als ein Gradmesser für Qualität oder Bedeutsamkeit?
Ich denke, dass jeder Autor bestimmt, wieviel Platz das Erzählte braucht. Die Großzügigkeit, die man einer Geschichte zugesteht, ist Geschmackssache. Aber ich glaube nicht, dass sich Leute hinsetzen und als Ziel haben, tausende Seiten zu schreiben, allein damit das Buch besonders dick wird. Quantität ist dennoch auch eine Form von Sichtbarkeit, quasi Arbeit, die man sehen kann. Jede Seite mehr ist Mehrarbeit, so könnte man das in der Außenperspektive runterbrechen – was mir natürlich zu kurz gedacht ist.

Eine inhaltliche Frage zum letzten Buch: In Zusammenhang mit dem Thema »genetisches Gedächtnis« schreiben Sie von einem Experiment mit Mäusen, denen antrainiert wird, auf Kirschblütenduft mit Angst zu reagieren, was sie schließlich auf ihre Nachkommen vererben. Ist das ein reales Experiment?
Ja, dieses Experiment stammt aus einer Fachzeitschrift, die ich – allerdings nicht so wie im Buch im Wartezimmer eines Zahnarztes – gelesen habe und es ist etwas Faktisches, das passiert ist, so wie auch die Schmerzlosigkeit von Emil in diesem Buch keine erfundene, sondern eine tatsächliche medizinische Indikation ist.

Foto: Marija Kanizaj

Bei der Lektüre Ihrer Bücher kann man den Gedanken haben, dass diese junge Autorin eine Art wiedergeborene alte Seele sein oder haben könnte, die mehr weiß, als in all den Büchern und sonstigen Quellen, die sie für die Recherche durchgeackert hat, enthalten ist. Können Sie damit etwas anfangen, wie ist diesbezüglich Ihr Selbstbild?
Ich glaube, das ist ein Gedanke, mit dem ich mich so in dieser Form nicht beschäftigt habe, aber ich denke, es gibt gewisse Leute, die, nicht unbedingt gottgegeben, sondern eher selbstgewählt, offene Augen haben und eine gewisse Permeabilität für die Welt und damit auch Zugang zu Wissen haben, das ein bisschen tiefer geht.

Also ist es nicht unbedingt das Geheimnis von Erfahrung, sondern bloß von Aufmerksamkeit?
Wahrscheinlich auch eine Mischung. Wäre merkwürdig, wenn gerade das ein monokausales Thema wäre. Ob sich meine Seele alt anfühlt, weiß ich nicht, sie fühlt sich auf jeden Fall sehr weltdurchlässig an. Ich sage immer die Welt ist mein Beruf.

Ein Satz im Buch lautet ungefähr: Das Wichtigste passiert vor der Geburt.
Ja, in diesen in Familien weitergegebenen Geschichten passieren oft die Dinge, die nichts mit einem zu tun haben und doch am meisten mit einem zu tun haben und das Leben lenken vor der Geburt, nachdem man nur die Folgen spürt und nicht genau weiß, woher sie kommen.

Und diese Kirschblütengeschichte wäre ein Beleg dafür?
Diese Kirschblütengeschichte wäre eine wilde Metapher dafür.

Glauben Sie, ist Versprachlichung Voraussetzung dafür, dass man eingreifen, regulieren und verändern kann und ist das eine Hauptaufgabe eines Autors?
Ich glaube sicher, dass Versprachlichung eine Art von Sichtbarkeit bedeutet und ich denke, der Mensch kann mit sichtbaren Dingen besser umgehen als mit unsichtbaren. Sprache wirkt abseits der literarischen Kunstform als verbindendes Glied, das uns allen zur Verfügung steht, als Handwerkzeug, mit dem man sich Welten intersubjektiv erfahrbar machen kann, auch wenn man in unterschiedlichen lebt.

Klassisch gefragt: Was will man eigentlich, wenn man schreibt?
Ich möchte nichts bewirken, ich möchte die Welt übersetzen, sie zugänglich machen. Und ob man dann mit Staunen oder Verstörung ein bisschen mehr Wissen oder ein bisschen Empörung, weil man es richtig schlecht gefunden hat, rausgeht, ist die Entscheidung von jedem Leser selbst. Auf keinen Fall möchte ich irgendjemanden belehren, das ist nicht die Aufgabe von Kunst.

Sinngemäß heißt es in einem Ihrer Bücher, man sollte Regie führen im Leben statt nur mitzuspielen. Unsere Frage daher: Ist das Leben nur ein Spiel?
Wenn es ein Spiel ist, ist es das einzige, das wir haben und es ist besser, wir gewinnen es.

Spiele muss man ja nicht immer gewinnen, da braucht man einen Gegner.
Man kann sie auch hervorragend verlieren und die meisten Spiele spielt man naturgemäß mit sich selbst. Aber ich denke, man sollte herzhaft mitspielen, denn es ist das einzige was wir können und danach ist man wirklich für immer tot.

Glauben Sie nicht, dass es nachher weitergeht?
Ich persönlich glaube, mit dem Tod kommt ein schönes prächtiges Nichts und das finde ich einen sehr beruhigenden Gedanken, mich nicht auch noch mit der Unendlichkeit herumzuschlagen.

Zur Zeit führen Sie die Bestsellerliste in der Belletristik an, vor Monika Helfer, André Heller und Peter Handke. Lesen oder lasen Sie jemals Handke und was sagen Sie zum seinem Nobelpreis?
Ich habe in meiner Jugend öfter Handke gelesen, in den letzten Jahren nicht mehr, weil ich das Gefühl hatte, es wiederholt sich einiges. Zur Kontroverse des Nobelpreises sage ich: Das ist ein Literatur-Nobelpreis für die Bücher und nicht für den Charakter, also kein Moral-Nobelpreis.

Was sind ihre persönlichen Lieblingsautoren?
Ich bin ein großer Freund und Liebhaber von Herta Müller und Swetlana Alexijewitsch, beide Nobelpreisträgerinnen. Ich möchte ihre Bücher gerade jetzt allen Menschen dieser Welt ans Herz legen, weil das die absolut intensivste Literatur ist, die es gibt. Nichts geht einem mehr und wirkmächtiger ans Herz. Zur Zeit lese ich Kurzgeschichten von Richard Ford, den ich auch sehr gerne mag, dieses Kompakte Amerikanische. Also sehr bunt gemischt.

Schreiben Sie selbst auch Kurzgeschichten?
Ja, ich schreibe sehr gerne Kurzgeschichten und ich möchte als nächstes einen Kurzgeschichtenband herausgeben. Verraten kann ich, dass es eine Geschichte über Amokläufe und eine über das Leben in der eisernen Lunge geben wird.

Können Sie von Ihrer Arbeit als Schriftstellerin leben?
Vom reinen Buchverkauf kann kaum jemand leben, aber von der ganzen Literatur in der Gesamtheit, mit Lesungen, Vergabe von Auslandslizenzen, Übersetzungen, Auftragstexten oder Preisen läßt es sich gut leben. Ich bin in der glücklichen Position, dass ich nie etwas anderes gearbeitet habe, als als Schriftstellerin. Von »Winters Garten« wurden insgesamt um die 20.000 Stück verkauft, es gibt Übersetzungen in fünf Sprachen. Das jetzige Buch ist in der zweiten Auflage.

Sie sind ja nicht nur eine sprachgewaltige Autorin, sondern auch eine junge, sehr attraktive Frau. Im Grunde hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, dennoch ist das in einer Welt, die auf Visuelles fokussiert, ein gewisser Werbevorteil. Ausgerechnet Autorinnen müssen sich häufig beinahe für gutes Aussehen rechtfertigen. Wie gehen Sie damit um? Engt es sie ein oder ist die Rolle, dieses Image vielleicht sogar ein Schutz für die Privatsphäre?
Für mich ist es ein abstruser Gedanke, dass man Qualität von geistigen Arbeiten am Aussehen einer Person ermessen könnte. Generell habe ich persönlich als Frau das Problem mit attraktiven Pressefotos, dass oftmals fremde Menschen, vor allem Männer, das Gefühl haben, sie können mich in der Zeitung shoppen, mich obszön kontaktieren, vor meiner Tür auftauchen und hätten Anspruch auf meine Gesellschaft oder meinen Körper. Das ist immer noch etwas, das ich sehr merkwürdig und sehr verachtenswert gleichermaßen finde. Und gerade das Buch ist ein Medium, wo man sich nicht darauf ausreden kann, dass es ein Werbeprodukt ist, sondern es ist absolut faktisch mit einer messbaren Qualität, die jeder nachlesen kann. Über Geschmäcker lässt sich streiten, aber so hübsch kann man gar nicht sein, dass man fingieren könnte, gute Bücher zu schreiben.

Aber es gibt auch gute Erfahrungen?
Öffentlichkeit gaukelt immer eine Art von Verfügbarkeit und falscher Nähe vor, aber ich muss auch diametral zu den schlechten Erfahrungen sagen: Ich bekomme Zuschriften von Leserinnen und Lesern mit den entzückendsten, intimsten, schlimmsten Geschichten, die ihnen passieren, und die mir ihr Herz ausschütten, weil die Buchstaben sie berühren. Das ist wiederum diese andere Form, die Öffentlichkeit bieten kann, nämlich einen ganz nahen Zugang zu Menschenleben.

Frau Fritsch, vielen Dank für das Gespräch!

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Valerie Fritsch wurde am 14. Mai 1989 in Graz geboren und maturierte im BG/BRG Kirchengasse. Nach abgebrochenem Jus-Studium absolvierte sie die Akademie für Angewandte Photographie in Graz. Arbeitet als Fotografin und bereist die Welt. 2015 wurde sie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Kelag- und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Ihr Debütroman »Winters Garten« war für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert. Mit »Herzklappen von Johnson &  Johnson« rangiert sie ganz oben in der Bestsellerliste für Belletristik. Sie ist verlobt und lebt in Graz.

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Fazitgespräch, Fazit 161 (April 2020), Fotos: Marija Kanizaj

 
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