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Der Herr des Waldes

| 2. Mai 2022 | Keine Kommentare
Kategorie: Fazit 182, Fazitgespräch

Foto: Erwin Scheriau

Franz Mayr-Melnhof-Saurau im Gespräch über Holz als Kohlendioxidspeicher, Schäden am und durchs Wild sowie die Zukunft des Brotbaums Fichte.

Das Gespräch führten Peter K. Wagner und Johannes Tandl.
Fotos von Erwin Scheriau.

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Die Sonne scheint vom Dach in das mit viel sichtbarem Holz verbaute Atrium, als wir den Sitz der Mayr-Melnhof-Forst in Frohnleiten betreten. Wir sind zu früh dran und können uns noch an einem Wildschwein aus Karton mit der Aufschrift »Abstand auf Steirisch« amüsieren, ehe wir ins Büro von Franz Mayr-Melnhof-Saurau VI. gebeten werden.

Wir nehmen am Tisch in der Mitte des Raumes Platz und starten, umgeben von Jagddevotionalien, in ein rares Gespräch. Die ganze Familie Mayr-Melnhof gilt nicht gerade als Teil des Jetsets und der Seitenblicke, auch unser heutiger Gesprächspartner ist am ehesten dann noch medial zu hören oder lesen, wenn er über seine Tätigkeit und Anliegen als Landesjägermeister spricht – aber auch das kommt äußerst selten vor.

»Nein, die Seitenblicke sind nicht mein Thema«, lächelt der großgewachsene und freundliche, gar bescheiden wirkende Mann, der einer der vermögendsten Menschen Österreichs ist. Der Wohlstand seiner Familie geht auf das 19. Jahrhundert und Einnahmen aus der Stahl- und Hüttenindustrie zurück. Heute kennt man Mayr-Melnhof vor allem aufgrund des Waldbesitzes in der Steiermark, der auch mit Verantwortung der Natur gegenüber einhergeht, die dem Baron mehr als nur bewusst ist.

***

Herr Mayr-Melnhof-Saurau, Sie sind der größte private Waldbesitzer Österreichs. Wie sehr sind Sie mit dem Wald verbunden oder ist er für Sie bloß Rohstofflieferant?
Der Wald ist für mich die Wurzel meines Unternehmertums. Er bildet durch langfristig nachhaltige Bewirtschaftung die Basis als Rohstofflieferant, gerade im Bereich der Holzwirtschaft, die wir in den letzten Jahren massiv ausgebaut haben. Er erfüllt aber zugleich noch ganz viele weitere Funktionen für die Gesellschaft und  wir wissen diesbezüglich auch um die Verantwortung, die mit unserem Besitz einhergeht.

Durch welche Schritte haben Sie die Holzwirtschaft ausgebaut in den vergangen Jahren?
Wir haben in der Holz-Holding in den Neunzehnneunzigerjahren begonnen das Sägewerk in Leoben auszubauen und haben danach in die Weiterverarbeitung investiert. Anfang 2000 haben wir einen ersten Schritt ins Ausland – nach Tschechien – gewagt. Es gab bei unserer Expansion auch schwierige Zeiten, mitverursacht durch die Immobilienflaute in der Holzindustrie Ende der Nullerjahre. Wir sind ein international gut aufgestelltes Unternehmen. Wir sehen Holz als einzig wahren Rohstoff, der nachhaltig nachwächst. Holz ist keine endliche Ressource, aber hat ein enormes Potenzial für die Zukunft.

Welche Bereiche umfasst die Tätigkeit Ihrer Holz-Holding?
Wir produzieren Bretter, Leimbinder oder BSP-Platten für den Hausbau und Holz-Beton- Verbundplatten sowie Pellets. Wir bauen im Rahmen eines Joint Venture mit Kaufmann Bausysteme GmbH in Kalwang auch Häuser am Fließband. Modul für Modul entstehen so zum Beispiel Studentenheime und Bürogebäude. Auch beim größten Holzhochhaus Österreichs, dem »HoHo« in Wien, waren wir Lieferant. Aber Holz ist nicht nur Material für Bauen und Heizen, sondern ist sehr vielfältig durch seine chemischen Inhaltsstoffe. Holz kann z.B. Baumwolle ersetzen. Buche verkaufen wir etwa an Lenzing, die Hightechtextilien für Arbeits-, Schutz- und Sportbekleidung, sowie Hygieneartikel für den täglichen Gebrauch daraus erzeugen.

Inwiefern ist Holz die Antwort auf den Klimawandel?
Wir haben ein Produkt, das den Kohlendioxidausstoß kompensieren kann und den Kohlenstoff speichert und gleichzeitig den für das Leben notwendigen Sauerstoff produziert. Genial, oder? Das Holz kommt auf kürzestem Wege im Sägewerk an, wird entrindet und mit der Rinde erzeugen wir Ökostrom und die ganze Abwärme geht in den Prozess. Wir trocknen das gesamte Schnittholz und die Sägespäne – und haben dabei sogar eine kulinarische Wertschöpfung – wir liefern Fernwärme an die Brauerei in Göss. [lacht] Als Holzverarbeiter haben wir einen viel geringeren Energieinput als Hersteller anderer Baustoffe.

Wie sehr ist so ein riesiger Besitz wie Ihrer auch eine gesellschaftliche Verpflichtung?
Gerade mit Grund und Boden geht intensive gesellschaftliche Verpflichtung einher. Grund und Boden ist nicht als Einheit für sich einzäunbar. Es gibt viele Diskussionen über verschiedenste Freizeitnutzung. Wir schauen, gemeinsam mit Stakeholdern wie etwa dem Alpenverein, wie es gelingen kann unsere Interessen mit denen des Tourismus zu vereinbaren. Sie kennen sicher die Diskussion über die Skitourengeher oder Mountainbiker. Unser Interesse ist hier natürlich, dass der Forstbetrieb funktioniert aber auch Wildtiere störungsfrei darin leben können.

Sind die Beschädigungen wirklich so groß durch Mountainbiker und Co.?
Wir haben auch gemeinsam in Zusammenarbeit mit Gemeinden Mountainbikestrecken ausgeschildert. Es geht immer darum, sich gemeinsam hinzusetzen und Regelungen zu schaffen, die für alle Nutzer aber auch für die Ökosysteme gut sind.

Das funktioniert vielleicht bei den Mountainbikern, bei den Skifahrern ist es schwieriger.
Das ist sehr unterschiedlich. Wenn es Dinge gibt, die nicht funktionieren, gehen wir auf die Gemeinden zu, um Lösungen zu finden. Wir haben auch gemeinsam mit dem Alpenverein Skitouren ausgewiesen. Es ist oft der Einzelne, der Schaden verursacht, aber die Masse hält sich an Regelungen und ist dankbar, dass es ein gewisses Angebot gibt. Wir haben die Herausforderung, stets das Gleichgewicht zwischen Wald und Wild bzw. zwischen Mensch und Natur zu halten. Wenn wir rund um die Uhr Disneyland im Wald haben, entstehen durch den Stress der Wildtiere enorme Schäden. Das wollen wir nicht.

Foto: Erwin Scheriau

Schäden am oder durchs Wild?
Beides. Durch Stress im Winter passiert beides.

Normalerweise heißt es, die erste Generation baut auf, die zweite Generation hält im Glücksfall den Wohlstand und ab der dritten Generation geht es bergab. Sie sind Franz VI. – wie ist das möglich, dass es Ihrer Familie weiterhin so gutgeht? Gibt es eine strenge Familienverfassung, die eine Zerschlagung bzw. einen Abbau verhindert?
Der Forstbetrieb wird an den Ältesten in der Familie weitervererbt, um die Größe und die Wirtschaftlichkeit aufrechtzuerhalten. In der Karton-AG sind viele Familienmitglieder beteiligt.  

Die Anteile sind also verkaufbar?
Ja.

Es gibt viel Bedarf im Holzbereich – gibt es genügend Rohstoff, um diesen Bedarf zu decken?
Wir haben in der Steiermark sehr viel Holz, wir sind aber in vielen Bereichen an den Grenzen angelangt. Größere Projekte sind manchmal schwierig. Wir nutzen etwa 75 Prozent der Waldbestände im Bundesland, manches kann nicht genutzt werden, weil es vielleicht zu teuer ist oder die Aufschließung nicht da ist. Wenn es mehr Nachfrage geben sollte durch neue Player am Markt, muss man sich das anschauen. Wir sind in Österreich bezüglich der stofflichen Verwendung von Holz sehr gut aufgestellt.

Die Preise sind zuletzt massiv gestiegen. Ist der Preis jetzt fair aus Ihrer Sicht?
Der Preis ist fair. Es verdienen alle recht gut, Forstwirtschaft wie Holzindustrie können zufrieden sein. Wie es sich weiterentwickelt, wird sich weisen. Natürlich gibt es enorme Kosten durch Verknappung von Baustoffen. Von den großen Baufirmen gibt es ja auch schon Befürchtungen, dass es dadurch zu einem Einbruch der Nachfrage kommen könnte.

Sollte im Sinne des Klimas noch mehr Wald genutzt werden, weil Bäume so gut Kohlendioxid speichern?
Der bewirtschaftete Wald speichert am meisten Kohlendioxid. Da sind wir dann auch in der Diskussion: Was wollen wir für Energieträger? Wasserkraft? Gut, aber wo haben wir noch Wasserkraft verfügbar? Kaum mehr, wir sind am Ende angelangt. Photovoltaik? Guter Punkt, da kann man noch aufholen. Im Bereich der Windkraft wurde vor allem in Niederösterreich und Burgenland stark investiert. Aber alles hat irgendwann Grenzen, weil nicht zuletzt in Ökosysteme eingegriffen wird. Wo sind Sinn und Widersinn? Da muss man genau hinschauen.

Es gab eine europäische Diskussion darüber, bis zu 30 Prozent des Wirtschaftswaldes stillzulegen. Ist diese Diskussion jetzt verstummt?
Ich hoffe auf andere Ideen, ja. Diese Ideen der Stilllegung von Flächen werden uns hier in Europa sicher nicht helfen, den Klimawandel einzudämmen. Hier müssen wir sehen, dass wir den jährlich Holzzuwachs im Wald maximieren und gleichzeitig möglichst langfristig das Kohlendioxid in den verwendeten Holzprodukten, wie zB in Massivholzbauten, speichern und damit gleichzeitig wesentlich energieintensivere Baustoffe ersetzen können. Das wäre der optimale Weg.

Diese Diskussion hat einen Hintergrund. Es geht um die Urwälder etwa in Rumänien, wo wirklich Wald vernichtet wird. Wie kann man den Wald besser schützen?
Selbst wenn es das in Rumänien gegeben hat, Mitteleuropa hat die strengsten Forstgesetze, die es weltweit gibt und die auch kontrolliert werden. Wir sind in Österreich weit davon entfernt den Wald zu übernutzen. Einerseits aufgrund der Gesetze und andererseits deshalb, weil das Denken der Eigentümer dem nicht entspricht. Wir haben ein fast achtzigprozentigen Privatwaldanteil in Österreich, was im internationalen Vergleich enorm ist.

Der klassische Waldbesitzer lebt immer von den Bäumen, die seine Großeltern gepflanzt haben. Dieses System ist zurzeit massiv bedroht. Der Brotbaum ist die Fichte, die bis auf 1.000 Meter Seehöhe gefährdet ist. Wie kann Wald so gestaltet werden, dass auch die nächsten zwei Generationen davon leben können und gleichzeitig dem Klimawandel Rechnung getragen wird?
Von außen wirkt alles sehr statisch, aber es tut sich etwas. Ein Waldumbau ist ein Prozess, der nicht in wenigen Jahren möglich ist, sondern es ist tatsächlich ein Generationenprojekt. Die österreichische Waldinventur weist seit Jahren immer höhere Mischwaldanteile aus. Die Fichte ist der Brotbaum, ja, es wird sie auch weiterhin geben, weil sie von Zellulose bis Energieerzeugung, Heizen und Hausbau am besten einsetzbar ist. Wir haben in der Forschung im Forstbetrieb herausgefunden, dass bei uns in den vergangenen Jahrhunderten eine Art K&K-Potpourri der Fichtengenetik entstanden ist. Durch die stark industrielle Nutzung der Kohlenwälder wurden damals zum Beispiel Fichten aus Böhmen oder Mähren in die Steiermark geholt, die genetisch eigentlich gar nicht in unsere Region passen. Wir haben vor 30 Jahren damit begonnen, die steirische Fichten bei uns im Betrieb zu finden. Die steirischen Urfichten sind schlank und hochgewachsen. Jetzt haben wir zum Teil Fichten mit langen Ästen, die gegenüber Schneedruck und Wind anfälliger sind. Wir haben im Rahmen von genetischen Analysen herausgefunden, dass wir in unserem Bereich trockenresistentere Arten haben, die wir nun vermehren. Wir pflanzen sie in Hecken, schneiden im Frühling die Triebe ab und geben diese unter speziellen Bedingungen in ein einfaches Kiesbeet. Nach dem Wurzelschlagen bringen wir sie zum Anwachsen in den Pflanzgarten und nach drei bis vier Jahren in unseren Wald, um die Genetik dieser Bäume zu vermehren und zu erhalten. Auch eine Fichte braucht eine artgerechte Haltung. Vor 50 Jahren haben wir vielleicht 6.000 Pflanzen am Hektar gepflanzt, mittlerweile sind es ca. 1.500 Pflanzen am Hektar. Im Bergwald setzen wir zunehmend auch auf die Lärche als Mischbaumart, auch die Buche und die Tanne gewinnen wieder an Bedeutung.

Sie sind Vizepräsident der steirischen Industriellenvereinigung. Selten zuvor waren die Aussichten so miserabel wie jetzt. Die Wachstumsprognosen sind im Keller und vieles hängt von Vladimir Putin ab. Wie kann man die Unternehmen und Arbeitsplätze in dieser Zeit am besten schützen? Was fordert die IV von der Politik?
Eine klare und offene Kommunikation untereinander: Die Menschen müssen wissen, wie die Lage aussieht. Und auch die Industriebetriebe sind verunsichert. Gerade jene, die energieintensiv sind. Die Fragen sind: Was ist an Gas verfügbar? Wie können wir die Versorgung sicherstellen? Welche Alternativen können uns langfristig absichern?

Im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ist vorgesehen, dass bis 2030 etwa 30 Terawatt an fossilen Energien durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden sollen. Wenn das Gas aus Russland ausfällt, müssen wir auf einmal 90 Terawatt ersetzen. Wie kann das funktionieren?
Es hakt bei den Erneuerbaren schon jetzt in vielen Bereichen an der Umsetzung. Vielfach fehlen immer noch die Verordnungen seitens des Ministeriums. Dann gibt es etwa noch diese langwierigen UVP-Verfahren. Es ist ja mittlerweile so, dass die vielen  Einspruchsmöglichkeiten, ein nachhaltiges Wirtschaften verhindern. Fest steht jedenfalls, dass man das Gas nicht von heute auf morgen abdrehen kann, weil wir derzeit keine Alternative haben.

Wer sich Ihre Unternehmungen ansieht, stößt auf eine gemeinnützige Wohnbaugesellschaft. Warum?
Nach dem Zweiten Weltkrieg hat mein Urgroßvater in der Wirtschaftsboomphase begonnen, Wohnraum für unsere Mitarbeiter zu schaffen. Inzwischen ist das schon lange keine ledigliche Versorgung für unser Personal mehr, sondern wir bauen jetzt gemeinnützig in der gesamten Steiermark – vorzugsweise hier in der Region – und sind besonders stark im Bereich des Holzbaus.

Auch eine Forsttechnik gibt es als Kapitalgesellschaft. Was tut dieses Unternehmen?
Diese beschäftigt sich mit modernen und kosteneffizienten Technologien zur Holzernte und Holzbringung in schwierigem Gelände, sprich vorrangig im Gebirgsforst.. Dieser Geschäftsbereich hat sich aus den eigenen Anforderungen im Forstbetrieb heraus entwickelt. Wir sind da im Spezialmaschinenbau tätig und entwickeln und bauen Kippmastseilgeräte, die wir mittlerweile in ganz Europa aber auch nach Südamerika oder Japan verkaufen.

Foto: Erwin Scheriau

Sie sind seit 2017 Landesjägermeister, Ihr Vater und Großvater bekleideten die Position ebenfalls. Wächst man in diese Rolle in Ihrer Familie?
Bei Besuchen im Wald mit den Eltern ist die Jagd ein erster Kontakt gewesen und da stellt sich dies als erstes Thema. Jagd und Forst gehören zusammen. Die Jagd wird in der öffentlichen Wahrnehmung unter ihrem Wert geschlagen. Daher ist das Amt des Landesjägermeisters auch eine mir sehr wichtige Aufgabe. Ja, man schießt Tiere, aber ich will aufzeigen, was dahinter alles passiert. In der Jagd sammelt sich viel Naturwissen um Lebensräume, das öffentlich mehr wahrgenommen werden muss. Die Steirische Jägerschaft hat in Mixnitz in ein Bildungszentrum zum Thema Natur und Jagd investiert. Die Jagd ist ein integraler Bestandteil einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft. Das wollen wir dort darstellen und vermitteln.

Wie stehen Sie zur Wiederansiedlung des Wolfs?
Das ist eine schwierige Diskussion. Was wir nicht machen dürfen, ist, eine Wildart über das gesamte Perpetuum Mobile einer genutzten Kulturlandschaft zu stellen. Der Wolf bringt Einschnitte in viele Bereiche. Die kann man als natürlichen Vorgang sehen. Nur was passiert? Wir haben uns am Hauser Kaibling angeschaut, was das elektrische Einzäunen von Lebensräumen etwa für Schafe bedeutet. Das bringt viele Nachteile. Nicht nur für die Gämse, sondern genauso für Kröten, die an diesem 7.000-Volt-Zaun sogar sterben. Man muss schauen, wo welches Wildtier seinen Platz findet. Wir sprechen uns nicht gegen den Wolf aus. Es gibt Bereiche, in denen die Wiederansiedlung funktioniert und andere, in denen sie suboptimal ist. Was etwa in der Schweiz funktioniert, ist für uns nicht automatisch ebenso der richtige Weg.

Die aktuelle Taktik ist, den Wolf kommen zu lassen und Problemwölfe zu schießen, oder?
Es gibt etwa in Kärnten die Möglichkeit des Abschusses. Aber bei uns in der Steiermark brauchen wir eine Lösung für den Fall X. Wir wissen, welche Probleme auf uns zukommen, und müssen schauen, dass wir die Kreisläufe unserer Kulturlandschaft nicht aufs Spiel setzen. Da geht es um Almen, um Tourismus oder um Landwirtschaft. Die Ängste der Bevölkerung und Bewirtschafter muss man ernst nehmen. Das macht dem Wolf auch den Einstieg nicht leichter. Wir brauchen auch hier eine offene Diskussion.

Herr Mayr-Melnhof-Saurau, vielen Dank für das Gespräch!

*

Franz Mayr-Melnhof-Saurau VI. wurde am 19. März 1977 geboren und ist das älteste von insgesamt sechs Kindern seines früh verstorbenen gleichnamigen Vaters. Der Forstbetrieb Franz-Mayr-Melnhof-Saurau ist der größte Privatforstbetrieb Österreichs. Franz Mayr-Melnhof-Saurau ging in England zur Schule und hat drei Kinder.   mm-forst.at   mm-holz.com

Fazitgespräch, Fazit 182 (Mai 2022), Fotos: Erwin Scheriau

 
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