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Die Dramatik der Gegenwart

| 26. März 2020 | Keine Kommentare
Kategorie: Fazit 161, Sichrovsky und ...

Foto: Lupi Spuma

Peter Sichrovsky plaudert mit der Theaterintendantin und Dramaturgin Iris Laufenberg.

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Ich stehe in Graz vor dem größten Theater der Stadt, dem »Schauspielhaus«, und studiere die Ankündigungen der nächsten Wochen und erinnere mich plötzlich an meine Schulzeit, als das Programm »Theater der Jugend« uns Schüler angeboten wurde, und mich meine Eltern mehr oder weniger zwingen mussten, zu den Vorstellungen zu gehen, von Schiller über Grillparzer, zu Raimund, Goethe und Shakespeare, ein ideales Kulturprogramm für einen Zwölfjährigen, der damals im Gegensatz zu meinem Vater, der neben mir saß, während der Vorstellungen nicht so wie er einfach schlafen konnte. Die Stücke liefen vor mir ab wie fremdsprachige Filme, wenn da nicht diese eine Szene gewesen wäre, die ich nicht vergessen konnte, als bei dem Nestroy-Stück »Zu ebener Erde und im ersten Stock« der Schauspieler Hugo Gottschlich vor den verschlossenen Toren eines Hauses stand und einen Stein suchte, um ihn ans Fenster zu werfen, sich kurz bückte, etwas aufhob und es dann schnell wieder wegwarf und sagte: »Jessas, und ich hab’ geglaubt, es ist ein Steinderl.« Heute aber lese im Programm des Schauspielhauses folgende Ankündigungen:

Erwin Steinhauer & Matthias Franz Stein, Vatermord Ein Papa-Abend der etwas anderen Sorte! Wirtschaftswunder versus Wirtschaftskrise, Babyboomer versus Pornostreamer – im Gemeindebau fliegen die Fetzen: Vater und Sohn erstmals gemeinsam auf der Bühne – Generationskonflikt vorprogrammiert

Best of Poetry Slam Hautnah, unmittelbar und authentisch stellen sich die besten Bühnenpoet*innen des deutschsprachigen Raums im Schauspielhaus auf die Bühne und präsentieren das, wofür Poetry Slam seit jeher steht: Reimketten, Wortkaskaden, Pathospatronen und Lachsalven aus der eigenen Feder.

Balladen, Balladen, Balladen! Gerhard Balluch erwartet Sie mit mehr als 60 (!) Balladen aus drei Jahrhunderten. Sie wählen aus, welche Sie hören möchten, er rezitiert – frei aus dem Gedächtnis!

Tabu La Rasa Hymen und Hysterie. Was steckt hinter dem Mythos »Jungfernhäutchen«? Warum bestehen wir immer noch hysterisch auf der Existenz eines erfundenen Stückchens Haut?

Verdammt noch einmal, geht es mir durch den Kopf, warum solch ein Angebot fast zwei Generationen später. Wie viele meiner Schulkollegen hätten sich für dieses Programm interessiert und ich wäre nicht immer der einzige Schüler der Klasse gewesen, der das Theaterprogramm kaufen und neben dem schlafenden Vater sitzen musste. Verantwortlich für diese eindrucksvolle Vielfalt am Grazer Schauspielhaus ist seit 2015 die Intendantin Iris Laufenberg. 1966 in Köln geboren, studierte sie in Gießen und arbeitete in allen deutschsprachlichen Ländern am Theater. Fast zehn Jahren leitete sie das Theatertreffen in Berlin bevor sie 2012 die Position als Schauspieldirektorin am »Konzert Theater Bern« übernahm. Neben der Vermittlung des klassischen Repertoires setzte Iris Laufenberg hier Schwerpunkte auf neue europäische Dramatik und erhielt in diesem Zusammenhang Einladungen zu den verschiedensten Theaterfestivals.

Berlin–Bern–Graz
»Der Wechsel von Berlin nach Bern und dann nach Österreich waren große Schritte, nicht nur unterschiedene Städte und Länder, sondern unterschiedliche Biotope, vor allem, was die Kultur betrifft«, beschreibt Iris Laufenberg ihren Karriereweg. Die Schweiz sei einfach Ausland im Vergleich zu Deutschland, mehr als Österreich. Hier in Graz empfinde sie die Unterschiede nicht so gravierend wie zur Schweiz, wo es eine andere Theatertradition und ein anderes Kulturverständnis gäbe. Das beginne schon mit der Größe der Stadt, wenn man Bern mit Berlin vergleiche. Man dürfe das Publikum in Bern jedoch nicht unterschätzen, es sei konservativ, allerdings auch finanzstark, das sich mit dem Spielplan der Metropolitan Opera in New York auskennen würden und gleichzeitig auch gern Stücke in ihrer Mundart auf der Bühne zu Hause sehen möchte. Einer der größten Erfolge in Bern sei das Stück »Der Goalie bin ig«  gewesen, nach einer Erzählung von Pedro Lenz über einen Torwart, die der Autor in Mundart geschrieben hatte. Sie sei nun schon fünf Jahre von Bern weg und das Stück werde immer noch gezeigt, sagt Iris Laufenberg lachend, als würde sie dieser Erfolg amüsieren und kommentiert ihn auch nicht unkritisch. Es  zeige zwar einen gewissen nationalen Stolz, sei jedoch auch eine Form der Abschottung, da es keiner verstehen könne außerhalb der Region.

Seit der Spielzeit 2015/16 in Graz erlebe sie das Publikum hier als offen, interessiert und enthusiastisch. Aus Berlin kommend, könne sie eine Leidenschaft und Begeisterung für die gleichen Autoren wie in Berlin sehen, wie zum Beispiel Elfriede Jelinek, Ferdinand Schmalz und Thomas Bernhard. Während der Arbeit in Bern habe sie jedoch Autorinnen und Autoren kennengelernt, die ihr früher völlig unbekannt waren. Auf meine Frage, ob das Theater nicht mehr und mehr nur von einem älteren Publikum besucht werde, reagiert sie mit heftigem Kopfschütteln und sagt: »Nein, überhaupt nicht! Wir haben ein wahnsinnig durchmischtes Publikum und so viele junge Leute, und haben es in den letzten fünf Jahren geschafft, den verschiedenen Gruppen auch etwas anzubieten. Natürlich geht die ältere Generation lieber zu Peter Turrini, aber den Heldenplatz von Thomas Bernhard schauen sich auch die Jungen, auch Friedrich Dürrenmatt zum Beispiel, ein total junges Publikum. Seitdem ich Theater mache, höre ich von der Theaterkrise und dem Aussterben der Abonnements, aber es passiert einfach nicht. Die Abos halten sich stabil ebenso wie die Zuschauerzahlen.«

Der Bevölkerung eine Bühne
Dennoch hätten sich die Theaterinteressierten geändert, erzählt Iris Laufenberg weiter, den klassischen Bildungsbürger, der einfach alles absitze, was man anbieten würde, weil es Teil der Identität, der Stellung in der Gesellschaft sei, den oder die gäbe es immer weniger. Heute komme ein Publikum, das neugierig sei, oft den Autor nicht kenne und auch den Titel des Stückes nicht, aber sich genau aussucht, was es sehen möchte, und diese neuen Stücke sind meistens ausverkauft. Das Theater erreiche das Publikum mit einem breiten Fächer von Ideen, die die Themen der Zeit anpacken würde, da könne es um Identifikation gehen, um die Frage der Heimat, was überhaupt Heimat sei, die Stellung der Familie, das Verhältnis von Individualität zur Gemeinschaft und natürlich Religion.

»Wir bieten Stoffe, wo sich Menschen erkennen, ihre Probleme sehen und uns beobachten, wie wir mit der künstlerischen Theaterform auf diese Themen eingehen. Manchmal ist es einfach Neugierde, wie zum Beispiel beim Stück »Der Heldenplatz«. Man hat einmal gehört, es habe einen Skandal gegeben, keiner hat es gelesen, also spielen wir es  und es gehen alle rein, um es zu sehen,« beschreibt Iris Laufenberg ihre Arbeit. Bei der »Bürger*innen-Bühne« spielen die Menschen sich selbst. Es kommen Leute, die noch nie im Theater waren, wie zum Beispiel die Projekte über Fußball, Familie oder Heimat. Das Theater organisiert das Castings, schreibt ein Thema aus, und die Leute bewerben sich, sind Experten, Frauen und Männer, ihrer eigenen Welt.

»Beim Thema Familie haben sich 120 gemeldet, die spielen wollten,« fährt Iris Laufenberg fort, »Vierzig haben wir ausgewählt und die erzählten uns die unglaublichsten Erlebnisse, von Generationskonflikten bis Emigration, sprachen über fremd sein, hier ankommen. Wir nennen sie die Experten des Alltags. Man kommt nicht, um sich als Schauspieler zu bewerben, sondern erzählt seine eigene Geschichte. Das Theater wird so zum Marktplatz, oder auch Dorfplatz, wo man sich trifft und mit einander redet, über Bedeutendes und Unbedeutendes. Hier wird nicht über Social media kommuniziert, sondern Menschen erleben andere Menschen, man sieht einander, hört einander und liest nicht nur, was geschrieben wird. Das ist ein ganz anderes Erlebnis. Alles wird von uns aufgezeichnet, jede Ereignis und erzählte Erlebnis festgehalten und mit den Fachleuten des Theaters zu einem Stück verarbeitet. Wir nehmen nicht ein konkretes, aktuelles, politisches oder gesellschaftliches Ereignis und verarbeiten es zu einem Stück. Wir geben ein Thema vor und lassen die Menschen sprechen und haben vorher keine Ahnung, was sie uns erzählen werden und was passieren könnte und auch sie wissen nicht, wen sie treffen werden und was die erzählen. Wir holen sie aus ihrer Kommunikationsblase, locken sie über ein Thema aus ihrer gewohnten Umgebung und sie treffen Menschen mit anderen Berufen, aus anderen Gegenden, aus unterschiedlichen sozialen Schichten.«

Veränderungen
Wir sprechen über Vergangenheit und Zukunft des Theaters, und auf meine Frage, wie sich das Interesse für Theater in den letzten zwanzig, dreißig Jahren entwickelt hätte, antwortet Iris Laufenberg mit einer nicht unkritischen Analyse: »Als ich anfing war man besonders angesagt, wenn man das Theater leer gespielt hatte. Mit dem festen Glauben, dass die Abonnenten ohnehin wieder kommen. Ich kann mich erinnern, als die Theatermacher stolz waren auf Aufführungen mit Schiessereien und überall Blut auf der Bühne, so dass die meisten Zuseher nicht mehr kamen und nur noch kleine Gruppen von Bewunderern, kleine Fanklubs übrig blieben. Heute wollen wir die Leute erreichen und nicht vertreiben, nicht rausekeln. Das bedeutet nicht, dass es unkritisch wird. Wir haben einen großen Besteckkasten, einen Werkzeugkasten zur Verfügung und können mit den verschiedensten Methoden das vermitteln, was wir erzählen wollen, ob Video, Chor, ein Bild, oder Tanz. Es gibt für mich keine Mode mehr, wie das eine zeitlang war, als plötzlich alle Video benutzten, dann gab es eine Badewannen- und eine Regenphase.«

Das Publikum ist wieder wichtig
Sie lacht über die eigenen Erlebnisse und auch ihre eigene Vergangenheiten im Laufe des Theaterlebens und scheint froh zu sein, dass es heute anders ist. Das Publikum sei die stärkste Unterstützung bei diesen Veränderungen, denn es frage keiner mehr, warum jetzt plötzlich Video, oder Musik im Stück vorkomme. Das Publikum spreche heute eher davon, wie es ein Erlebnis im Theater berührt und erreicht habe, und es sei plötzlich wieder wichtig geworden, habe eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung von Theater übernommen.
Theaterverantwortliche wie Iris Laufenberg scheinen mehr auf Stimmungen und Reaktionen im Publikum zu reagieren als auf Theaterkritik und theoretische Diskussionen über die Rolle des Theaters heute, sieht das Publikum eher als einen Partner im Theaterbetrieb. Sie lobt das Publikum in Graz, weil ganz unterschiedliche Produktionen so gut ankommen würden. Im Moment seien fast alle Vorstellungen voll. Neben den traditionellen Stücken lieben die Menschen das »Life-Erlebnis«, das sie gemeinsam mit anderen erleben. Sie lachen, sie weinen, und applaudieren dann erleichtert, weil es eben nur Theater ist.

Iris Laufenberg erwähnt wieder das Stück »Der Heldenplatz« und plötzlich verliere ich mich beim Zuhören und muss das Gespräch mit einer eigenen Geschichte unterbrechen, als ich Ende der Achtziger Jahre als Leiter des Kulturresorts im Standard den Artikel schrieb »Stürmt den Heldenplatz« in einer Anspielung auf ein Stück in Frankfurt, das von den Zusehern unterbrochen wurde. Mein Artikel wurde damals  von der Theater- und Kulturelite in Österreich heftig kritisiert. Doch es ist Vergangenheit, man kann nur mehr darüber lachen, fast schon Theatergeschichte. Eine ganz andere Generation arbeitet heute am Theater mit völlig neuen Ideen und einem anderen Zugang zu Projekten und Publikum.

»Man hatte uns sogar vorgeworfen, dass unser Inszenierung vom Heldenplatz zu wenig skandalös sei, dabei hatten wir auch nicht vor, mit einem Skandal zu provozieren, da es außerdem auch kein Skandalstück ist. Wir machen es auch nicht, um eine Alternative zu damals auf die Bühne zu bringen, sondern im Gegenteil, dass man sich einmal anhört, was Thomas Bernhard überhaupt geschrieben hat, woran er gelitten hat als Österreicher«, erklärt Iris Laufenberg und ladet mich gleich danach ein, die neue Inszenierung mir doch anzusehen.
Ich versuche es mit einem anderem Thema, krame in meinem Gehirn nach kontroversen Problemen herum, einem Thema, mit dem sich Iris Laufenberg vielleicht aus ihrer Ruhe und Selbstsicherheit bringen lassen könnte, denn jede Frage wird mit mit einer gewissen Leichtigkeit und Gelassenheit beantwortet, als hätte sie die Frage erwartet oder würde ihr jeden Tag gestellt werden. Nach einer der Antworten fragte sie mich sogar, ob ich es auch verstanden hätte und ich antwortete fast zögernd, doch dann mit einer mir ungewohnten Selbstverständlichkeit mit ‚ja‘, fast wie ein Schüler vor einer Lehrerin, der auch dann ja sagen würde, wenn er überhaupt nichts verstanden hätte. Eine gewisse beruhigende Autorität geht von ihr aus und schafft Vertrauen, und es ist gut vorstellbar, wie ein Theaterbetrieb unter ihrer Leitung hier funktioniert.

Theatersterben
Mir fällt ein Gespräch mit einem Journalisten ein, der das Problem sterbender Zeitungen als mögliche Folge der ständigen Abrufbereit aller Informationen im Internet erklärt hatte. Die Gefahr sieht Iris Laufenberg nicht. Das Erlebnis Theater, das gemeinsame Erleben einer Aufführung sei nicht ersetzbar durch eine Aufzeichnung. Im Theater sei eine ganz andere Form der Konzentration notwenig, die man sonst kaum erleben würde, nicht beim Lesen oder Fernsehen, höchstens beim Sport, sagt sie und lacht über den Vergleich. Vielleicht habe der Fußball in der Tat mehr mit Theater zu tun als das Fernsehen und Kino. Es gäbe auch äußere Symbole bei beiden Veranstaltungen, beim Fußball der Schal mit dem Vereinsymbol und im Theater eine gewisse Kleidung, die sich vom Alltag unterscheide. Auch die Aufzeichnungen hätten sich aufgehört, da kaum jemand Theaterstücke über TV konsumiere. Was es allerdings immer wieder gäbe, sei die direkte Übertragung auf öffentlichen Plätzen oder in Kinosälen. In Berlin bei den Theaterfestspielen werden Stücke am Potsdamer Platz gezeigt und da kommen Leute mit dem Picknickkorb und einer Decke. Die Gründe liegen jedoch nicht in der Art der Präsentation, sondern die Vorstellung war wahrscheinlich ausverkauft. Das Publikum würde eine Vorstellung im Theater vorziehen. Das Life-Erlebnis ist nicht ersetzbar. Dabei sei vor allem der selbstgewählte Blick entscheidend für das Erlebnis. Die Kamera könne das den Anwesenden nicht abnehmen. Im Theater entscheide nur ich alleine, was ich sehe. Deshalb macht es Kindern auch so viel Spaß Produktionen öfters zu sehen, Iris Laufenberg kenne das auch von ihren eigenen Kindern. Sie würden jede Aufführung anders erleben, das seien keine Wiederholungen, es wiederhole sich weder das Stück, noch das Erlebnis.

Wie könnte es in zehn Jahren aussehen, frage ich sie zuletzt. »Es wird sich nichts ändern,« antwortet Iris Laufenberg. Natürlich gebe es Moden und neue Idee und es werde immer mehr dazukommen, vielleicht auch mit verschiedenen Sprachen, die dann mitgelesen werden könnten, aber der Kern werde so bleiben. Schauspieler, Schauspielerinnen, eigentlich das ganze Ensemble, alles werde so bleiben, vielleicht einmal mit Kino, dann wieder mit Tanz, alles sei möglich, aber das ändere nichts an dem Grundsätzlichen des Theaters. Die einzige Gefahr sei der wirtschaftliche Faktor, und das betreffe nicht nur die Finanzierung, sondern auch den Erhalt der Theater in den Zentren der Städte. Eine Verlegung an den Rand, weil die Grundstücke in den Zentren immer teurer werden, sei eine große Gefahr. Der Theaterbesuch in einer Stadt habe auch eine ganz andere Bedeutung, man komme etwas früher, gehe noch in ein Cafe oder im Zentrum spazieren. Die Verlegung an den Rand der Satz wäre eine Katastrophe. Das Theater gehöre ins Zentrum, so wie die Kirche.

Iris Laufenberg, geboren 1966 in Köln, studierte Drama, Theater und Medien in Gießen. Am Schauspiel Bonn von 1991 bis 97. 2001 bis 2002 künstlerische Leitung des Festivals Bonner Biennale. Von 2002 bis 2011 Leitung des Festivals Theatertreffen der Berliner Festspiele. 2012 bis 2015 Schauspieldirektorin am Konzert Theater Bern. Seit der Spielzeit 2015/16 geschäftsführende Intendantin am Schauspielhaus Graz.

Sychrovsky und … (12), Fazit 161 (April 2020), Foto: Lupi Spuma

 
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