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Grüne: Kogler wünscht Pakt, Großparteien zieren sich

| 19. April 2010 | Keine Kommentare
Kategorie: Allgemein

Nachdem ihnen am Wochenende Jörg-Martin Willnauer für die Funktion abhanden gekommen ist, haben die Grünen heute Werner Kogler eilig als neuen Spitzenkandidaten präsentiert. Kogler will vor allem mit dem Thema Energiepolitik punkten. Er setzt aber auch auf Kooperationen mit den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP. „Das Wadlbeißen muss endlich aufhören,“ fordert Kogler.

Über die ÖVP sagt Kogler, es handle sich um eine Partei mit Durchsetzungskraft. Nun müsste man mit einem Pakt zu den Green Jobs, dafür sorgen, dass Lippenbekenntnisse auch umgesetzt werden. Ansonsten würde die ÖVP nur eine Partei der Banken und Spekulanten sein. Auch mit der SPÖ will Kogler zusammenarbeiten. Dort würden ihm viele Ansätze gefallen, aber die Durchsetzungskraft sei bei der SPÖ nicht vorhanden.

Nach ihrer wöchtentlichen Sitzung schienen die Regierungsparteien die Ambitionen des grünen Spitzenkandidaten eher auf Distanz halten zu wollen.Landeshauptmann Franz Voves sieht die Grünen mehr in der Nähe der ÖVP, sei aber für Kooperationen mit allen Parteien offen. Über die Kandidatur Koglers sagt er aber: „Ich bin ein Play-Off Typ und nehme jede Herausforderung an. Es hat schon einmal ein Hartberger ein Problem mit mir gehabt.“

Auch Hermann Schützenhöfer sieht die Notwendigkeit eines Paktes nicht. „Wir freuen uns über jeden der bei den Green Jobs mitmacht. Pakt brauchen wir da aber keinen,“ so Schützenhöfer. Sein Verhältnis zu den Grünen bezeichnet er als korrekt, um den Hals würden sie sich aber nicht fallen. Bei den Grünen wisse man aber nie wie ernst sie es meinen, gibt er sich bissig und verweist auf viele gescheiterte Regierungsverhandlungen auf Bundesebene. „Mit Hartbergern habe er aber keine Probleme,“ stellt Schützenhöfer fest.

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