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WK-LEXUS (1) – Zuviel Lärm um leises Auto!

| 21. Januar 2011 | Keine Kommentare
Kategorie: Aktuell

Dass die WK sich bei den Dienstautos ihrer Präsidenten anders als die Landesregierung nicht mit PKWs der Abteilungsleiter-Ebene zufrieden gibt, war schon vor dem vermeintlichen Ankauf des „LEXUS-Schnäppchens“ durch das WK-Präsidium bekannt. Während sich das Land etwa auf Fahrzeuge der BMW 5er-Serie, der Mercedes-E-Klasse oder der Audi 6er-Reihe selbstbeschränkt, hatte die WK immer schon genügend Selbstverständnis – manche sagen auch Mumm – ihren Boss mit einem echten Premium-Fahrzeug eines Premium-Herstellers auszustatten.

Dass Autos, gerade im Zeitalter der Neidgenossenschaft, ein sensibles Thema sind, liegt auf der Hand. Daher erscheint es nachvollziehbar, dass das Land eine Deckelung auf dem Niveau von Mittelklassewagen eingeführt hat. Doch in der Wirtschaft – als Motor unseres gesellschaftlichen Wohlstandes – hat eine solche Selbstbeschränkung keinen Platz. Daher hat sich logischerweise niemand darüber aufgeregt, als Peter Mühlbacher als Vorgänger von WK-Präsident Ulfried Hainzl einen Audi A8 als Dienstwagen anschaffen ließ.

Der steirische WK-Präsident verdient trotz seines Fulltime-Jobs und der damit einhgergehenden Verantwortung für hunderte Kammerangestellte und die Steirische Wirtschaft weit weniger als etwa ein Landtagsabgeordneter. Denn das WK-System geht davon aus, dass sein Präsident den Großteil seines Einkommens durch seine unternehmerische Tätigkeit erwirtschaftet.

Gerade weil der Unternehmer Ulfried Hainzl – auch in seiner Funktion als WK-Präsident – landesweit für die Marke LEXUS steht, sollte jedem seiner Unternehmerkollegen klar sein, dass ihm die Nutzung eines anderen Fahrzeuges a priori unzumutbar sein muss. Wie soll denn jemand seineKunden davon überzeugen, auf ein umweltfreundliches Fahrzeug der Marke LEXUS umzusteigen, wenn er selbst einen 7er-BMW oder eine Mercedes S-Klasse fährt?

Selbstverständlich kommt es optisch nicht besonders gut, wenn die WK das Diensauto des Präsidenten in dessen Unternehmen kauft. Doch Ulfried Hainzl wollte beim Autokauf einen geraden Weg ohne Trickserei gehen. Denn kein Hahn hätte wegen des LEXUS gekräht, wenn die WK das selbe Auto entweder direkt beim Importeur oder mangels anderer steirischer LEXUS-Vertretung bei einem zum gleichen Konzern gehörenden steirischen TOYOTA-Händler erworben hätte.

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